saftiges, lektinfreies Brot

lektinfrei, vegan, ballaststoffreich
Zutaten

200 g Hirsemehl

2 EL gemahlene Flohsamenschalen

300 ml Wasser

1 EL Apfelessig

1 TL Salz

1 TL Brotgewürz

2 EL Sesam

2 EL Mohn

Zubereitung

Bitte verwenden Sie kein Braunhirsemehl! Braunhirse wird zwar als besonders ballaststoff- und siliziumreich beworben, tatsächlich befinden sich in der Schale aber vor allem Antinährstoffe wie Lektine, Phytin- und Oxalsäure. Braunhirse kann darüber zu Entzündungen im Darm führen und genau das ist ja einer der Punkte, den wir mit gesunder Ernährung vermeiden wollen. Also weißes Hirsemehl verwenden, das enthält auch viel Silizium, aber keine Antinährstoffe mehr.

 

Und so geht's: Vermischen Sie Wasser und Apfelessig und rühren Sie die Flohsamenschalen ein. Lassen Sie die Masse 1 Stunde quellen.

Heizen Sie den Backofen auf 170 Grad Umluft vor.

Vermischen Sie alle trockenen Zutaten und rühren Sie sie mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät unter die Flohsamenschalenmasse bis ein homogener Teig entsteht (5 Minuten rühren sind da Minimum, sonst gibt es Flohsamennester im fertigen Brot). Formen Sie den Teig mit den Händen zu einem Brotlaib. Wenn Sie mögen, können Sie ihn mit Saaten oder Hirseflocken bestreuen.

Stechen Sie nun mit einem Schaschlikstäbchen rundum Löcher in den Teig, damit sich keine großen Luftkammern während des Backens bilden.

Legen Sie den Teig auf ein Backblech mit Backpapier und backen Sie ihn 75 Minuten. Drehen Sie das Brot 20 Minuten vor Ende um, damit es auch unten knusprig wird.

Lassen Sie das Brot vor dem Anschneiden auf einen Gitter auskühlen.

Das Brot hält sich bis zu 5 Tagen, wenn Sie es auf die Schnittfläche stellen.

Varianten:

Immer das gleiche Brot ist ja langweilig. Experimentieren Sie ein bisschen! Das Rezept ist unkompliziert, durch die Flohsamenschalen kann eigentlich nichts schief gehen.

» Testen Sie andere glutenfreie Mehle: z.B. Mehl von Teff, Sorghum, Hafer, Reis (bitte auch hier weißes Reismehl), Kochbananen oder Maniok. Oder mischen Sie. Das ist eine gute Verwertungsmethode, wenn Sie verschiedene glutenfreie Mehlreste daheim haben.

Verfeinern Sie:

» z.B. mit italienischen Kräutern und Oliven

» Thymian und gebratenen Zwiebeln

» Walnüssen und geriebenen Karotten

» verschiedenen gehackten Nüssen

» Leinsamen usw.

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